Celestial

 Geschichtliches....

Der große, schlanke Barsoi mit dem gelockten oder gewellten Haar ist der Inbegriff des eleganten, vornehmen Hundes. Im vorigen Jahrhundert hetzte und stellte er in Rußland den von einer Laufhundmeute aus dem Dickicht getriebenen Wolf. Die meisten adligen Familie hatten eine eigene Jagd und züchteten auch ihre eigenen Hunde.
Die schönste und berühmteste dieser Zuchten war die des Großfürsten Nikolaj Nikolajewitsch; er begann sie 1887 in Perchino auf alten Blut aufzubauen: Sie bestand schließlich aus nicht weniger als 150 Tieren.

Bald schwärmte ganz Europa für diesen aristokratischen Jagdhund. Er hielt Einzug in die Salons, und die Blasiertheit, die man ihm zuschreibt, passte ausgezeichnet zu seiner neuen Rolle als Luxushund. Er wurde der der treue Begleiter gekrönter Häupter und nahm an allen wichtigen Hundeausstellungen teil.

Königin Victoria von England besaß einen Barsoi, und der gesamte englische Adel folgte ihrem Beispiel. Zar Alexander II. schenkte der Gemahlin des späteren Eduard VII. ein prachtvolles Paar. Der bei zahlreichen Wettbewerben preisgekrönte Rüde blieb lange Zeit unbesiegt.

Auch der Herzogin von Newcastle schenkte der Zar einige Barsois. Mit ihnen gründete sie ein berühmte Zucht. In Deutschland begann die Zucht 1864 u.a. mit einem Hund, den der Zar Prinz Friedrich von Preußen zum Geschenk gemacht hatte.

Seine Erfolge in den Salons und auf den Ausstellungen haben den Charakter des Barsois nicht beeinflusst. Er besitzt noch immer die ursprünglichen Eigenschaften seiner Rasse: Schönheit, Anhänglichkeit und Intelligenz.

 

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